Simple Single

Einfach nur Single!

Ich geh ins Freibad

„Ich geh ins Freibad.“

„Ah! Schnecken checken!“
Interessant, wie jemand, der gerademal 18 Jahre alt ist, von einem einfachen Freizeitvergnügen auf ein Vorhaben in der Fauna schließt, um Kriechtiere zu prüfen. Aber da ich nicht von gestern bin und auch die semantische Perfektion der Benutzung des Tiernamens in Verbindung mit der weiteren Anglisierung des deutschen Wortschatzes  erkenne, gehe ich nicht weiter darauf ein. Es mag ja sein, dass er erst 18 ist, aber der Gedankengang, den alle anderen auch jenseits dieses Alters haben, ist derselbe.

Ein Single geht ALLEINE ins Freibad! Warum wohl?

„Hm, willst wohl  `ne Geschiedene krallen, die von den Alimenten lebt?!“ (*zwinker*)
Ja! Dieser Spruch stammt von einem Verheirateten, der  (-  keine Ahnung – ) scheinbar Probleme mit seiner Frau hat. Ich will mal nichts unterstellen.

„Ja, alleinerziehende Frauen sind WILLIG!!!“
Kein neuer Spruch, aber von jemand, der die Probleme mit dem Verheiratet sein wohl schon hinter sich hat.

Und das alles sind Sprüche von Arbeitskollegen, die mich fragten, was ich mache, wenn ich heut` schon so früh Feierabend hab: Ich, ein SINGLE, geh ins Freibad!
Jetzt überleg ich es mir, ob ich so unüberlegt ins Freibad will, denn EIGENTLICH WOLLTE ICH NUR SCHWIMMEN!!

W-LAN-Sharing

an imageSingles wohnen meist  nur in einer kleinen Wohnung und eher selten in einem einzelnstehenden Haus. Viele, vor allem Studenten, bewohnen „Wohnklos“ (ein Zimmer mit Kochnische und Bad), die oft in „Wohnsilos“ (viele Mietparteien) untergebracht sind. Wenn man dort mal seinen Laptop aufstellt und die W-LANs in der Umgebung prüft, dann stellt man fest, dass fast jeder Nachbar einen eigenen W-LAN-Router hat. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, weshalb überall die Wireless-Funktion aktiv ist, da man das auf knapp 30 Quadratmeter Wohnfläche nicht wirklich braucht, findet man doch manchmal auch ungeschützte Router, die man mitbenutzen könnte (könnte, jedoch nicht darf).

Um hier die eigenen Aufwendungen  zu senken, bietet sich W-LAN-Sharing an. Man teilt sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang. Für Studenten, die wissen, dass sie nur befristet in dem Wohnblock wohnen, ist diese Alternative zum festen Anschluss definitiv eine Überlegung wert. Spart vor allem Zeit und Gebühren in der An- und Abmeldung.

In den meisten Wohnhäusern braucht man auch nicht von Tür zu Tür gehen und nachfragen „Sind sie Anschluss xyz und darf ich mit einsteigen?“, sondern findet Anfragen bereits im Eingangsbereich des Gebäudes am schwarzen Brett, oder hängt dort selbst eine Notiz aus. „Wer wohnt auch in Stockwerk  X und wäre bereit, das W-LAN gegen Monatspauschale zu teilen? Tel.: xxx“.

Das Prinzip funktioniert gut wenn es nur um Internet geht. Trotzdem sollte man ein großes Maß an Vertrauen mitbringen, wenn man so die Gebühren teilt. Denn wenn man bei jemand eingestiegen ist und zahlt, und der Zettel nach zwei Tagen immer noch hängt, dann sollte man aussteigen, weil derjenige nicht nur Sharing, sondern auch noch Profit rausschlagen will. Und eine 16.000er-Leitung ist auch nicht gerade einen Freudentanz wert, wenn man die Leitung mit 5 oder gar 20 Leuten teilen muss (was dann ohnehin einer kommerziellen Nutzung entspräche und wiederum nicht erlaubt ist).

Und genauso sollte man nicht jeden in sein Netz lassen, wenn man befürchten muss, dass mit dem zur Verfügung gestellten Anschluss Schindluder getrieben wird. ;-)

40-Sekunden-Rührei aus der Mikrowelle

Als Single muss man niemand beeindrucken, wenn es um Essenszubereitung geht. Wichtig ist nur, dass es uns schmeckt und schnell geht. Wenig Aufwand schätzen wir dabei natürlich auch sehr, und wenn es hinterher nichts oder nur sehr wenig zum aufräumen oder saubermachen gibt, dann sind wir zufrieden mit uns und unserer Umwelt.

Tasse vs. Turbo-Ei

Wer wird Favorit? Tasse oder Turbo-Ei*?

Was liegt also näher, als für den kleinen Hunger  Zwischendurch, uns Rührei in der Mikrowelle zu machen. Das Rezept ist denkbar einfach und auch kein Geheimnis:

Ein Ei in eine Tasse, Salz und Pfeffer dazu (plus die Geheime Zutat!), und ab in die Mikrowelle für 40 Sekunden.

Bei der Sekundenangabe lassen wir uns vom Gefühl leiten und legen uns erst mal nicht fest. Wenn das Ei über die Tasse hinaus schaut, dann dürfen wir zwar skeptisch sein, aber das ist normal: sowohl unsere Skepsis, als auch, das Ei, das raus kuckt.

Wenn wir unbeeindruckt die fertige aufgeblähte Masse der Mikrowelle entnehmen, dann werden wir enttäuscht feststellen, dass das Produkt in sich zusammen fällt, wie ein misslungenes Soufflé. Aber das muss so sein.

Nach der Geschmacksprobe stellen wir jedenfalls fest: sieht fast aus wie Rührei aus der Pfanne, schmeckt fast wie Rührei aus der Pfanne, aber hey(!), ist Rührei aus der Mikrowelle. Mehr wollten wir nicht. Guten Appetit!

Mein persönliches Fazit zu „Tasse oder Turbo-Ei?“: Ich bevorzuge das Turbo-Ei*, weil es wesentlich unkomplizierter ist, das Rührei rauszuholen und hinterher das Teil zu reinigen. Kein Verkleben und auch keine Schrubb-Orgie.

Ein voller Kühlschrank spart Energie!

an imageEin leerer Kühlschrank dürfte ja für uns Singles kein ungewöhnlicher Anblick sein. Dass der Kühlschrank laufen muss, sollte auch nichts neues sein. Aber dass wir trotzdem auch beim Kühlschrank noch etwas Geld sparen können, das könnte doch den einen oder anderen interessieren.

Der Kühlschrank kühlt auf die eingestellte Temperatur runter. Wenn wir also eine Flasche Bier oder Wasser aus dem Kühlschrank holen, dann fällt uns die ganze kalte Luft aus dem Kühlraum entgegen und die warme Raumluft schleicht sich rein und will runtergekühlt werden. Und genau das wollen wir verhindern, was wir einfach dadurch machen, dass wir unseren Singlekühlschrank voll stopfen. Getränke, vor allem Wasser, eignen sich hervorragend aufgrund der Haltbarkeit.

Ein voller Kühlschrank verhindert, dass unser Gerät unnötig warme Luft kühlen muss, was übrigens die Zimmertemperatur unserer meist sowieso nicht besonders großen Singlewohnung zusätzlich erwärmt. Und so sparen wir an Strom und damit Geld, da das Kühlaggregat weniger oft anspringen muss, was wiederum auch der Lebensdauer des Gerätes zugute kommt.

Übrigens: Tiefkühlware am besten im Kühlschrank auftauen, weil sie dadurch das Gerät unterstützen. Und gekochte Lebensmittel, die ihr im Kühlschrank aufbewahren wollt, erst außerhalb abkühlen lassen, sonst macht das Kühlaggregat Überstunden.

Hallo ihr Singles!

Das hier wird keine weitere (Dating)Seite, um uns Singles vom Markt zu drängen oder als Außenseiter abzustempeln. Allein die Statistik spricht schon dagegen: Wir Singles sind auf dem Vormarsch. ;-)

Hier entsteht eine Seite von Singles für Singles. Also seien wir mal gemeinsam einsam, denn allein sind wir definitiv nicht!

Natürlich sind auch alle willkommen, die vom Singledasein die Nase voll haben und kein einsames  Leben mehr fristen wollen. Vielleicht findet jemand auf dieser Seite den Weg aus der Vielseitigkeit der Einsamkeit in die Monotonie der Zweisamkeit. Wir, als gemeinsam Einsame würden uns alle miteinander freuen. :-)

Hinweis:

* / = Affiliatelink

Impressum

Copyright Johannes Hierold © 2017

Socialmedia:

Werbung: