Einfach nur Single!

W-LAN-Sharing

an imageSingles wohnen meist  nur in einer kleinen Wohnung und eher selten in einem einzelnstehenden Haus. Viele, vor allem Studenten, bewohnen „Wohnklos“ (ein Zimmer mit Kochnische und Bad), die oft in „Wohnsilos“ (viele Mietparteien) untergebracht sind. Wenn man dort mal seinen Laptop aufstellt und die W-LANs in der Umgebung prüft, dann stellt man fest, dass fast jeder Nachbar einen eigenen W-LAN-Router hat. Mal abgesehen davon, dass ich nicht weiß, weshalb überall die Wireless-Funktion aktiv ist, da man das auf knapp 30 Quadratmeter Wohnfläche nicht wirklich braucht, findet man doch manchmal auch ungeschützte Router, die man mitbenutzen könnte (könnte, jedoch nicht darf).

Um hier die eigenen Aufwendungen  zu senken, bietet sich W-LAN-Sharing an. Man teilt sich mit dem Nachbarn die Kosten für den Internetzugang. Für Studenten, die wissen, dass sie nur befristet in dem Wohnblock wohnen, ist diese Alternative zum festen Anschluss definitiv eine Überlegung wert. Spart vor allem Zeit und Gebühren in der An- und Abmeldung.

In den meisten Wohnhäusern braucht man auch nicht von Tür zu Tür gehen und nachfragen „Sind sie Anschluss xyz und darf ich mit einsteigen?“, sondern findet Anfragen bereits im Eingangsbereich des Gebäudes am schwarzen Brett, oder hängt dort selbst eine Notiz aus. „Wer wohnt auch in Stockwerk  X und wäre bereit, das W-LAN gegen Monatspauschale zu teilen? Tel.: xxx“.

Das Prinzip funktioniert gut wenn es nur um Internet geht. Trotzdem sollte man ein großes Maß an Vertrauen mitbringen, wenn man so die Gebühren teilt. Denn wenn man bei jemand eingestiegen ist und zahlt, und der Zettel nach zwei Tagen immer noch hängt, dann sollte man aussteigen, weil derjenige nicht nur Sharing, sondern auch noch Profit rausschlagen will. Und eine 16.000er-Leitung ist auch nicht gerade einen Freudentanz wert, wenn man die Leitung mit 5 oder gar 20 Leuten teilen muss (was dann ohnehin einer kommerziellen Nutzung entspräche und wiederum nicht erlaubt ist).

Und genauso sollte man nicht jeden in sein Netz lassen, wenn man befürchten muss, dass mit dem zur Verfügung gestellten Anschluss Schindluder getrieben wird. ;-)

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